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vampirseele

Geschichten


 


 

Geschichten - Kapitel 2


Ich zog mir schnell einen Pullover über und eine Jeans. Packte meine Sachen für den ersten Tag an der neuen Schule zusammen und rannte die Treppe runter um etwas zu frühstücken.
Ich schmierte mir ein Brot mit Marmelade und trank kalten Kakao. Aber mir schmeckte es gar nicht. Darum schmiss ich das Brot in den Mülleimer und den Kakao goss ich in den Abfluss. Da ich nun nichts im Magen hatte, hatte ich fruchtbaren Hunger. Aber da ich kaum noch Zeit hatte um mir etwas anderes zu suchen verließ ich das Haus mit leerem Magen. Auf dem Weg zur Schule wurde der Hunger größer. Ich konnte ein Reh hören wie es im Wald Gras fraß. Ohne nachzudenken lief ich in den Wald und griff es an und trank sein Blut. Ich musste aufpassen das meine Kleidung nicht schmutzig wurde. Als ich wieder aus dem Wald ging konnte ich nicht fassen was ich da gerade getan hatte. Und schon stand wieder diese komische Frau vor mir. Und wieder lachte sie.
„Na, glaubst du mir jetzt?“
Ich versuchte sie einfach zu ignorieren. Doch sie folgte mir.
„Verschwinde, ich muss in die Schule. Ich kann es mir nicht leisten gleich am ersten Tag zu spät zu kommen.“
„Ich verschwinde -für jetzt- wenn du sagst das du mir glaubst.“
„Gut, na schön ich glaube dir. Und jetzt hau ab.“
Ein Windstoß und schon war sie verschwunden, von weitem konnte ich ihr widerliches kichern hören.  Jetzt musst ich mich richtig beeilen also lief ich zur Schule -natürlich in Vampirgeschwindigkeit. Ich passte auf das mich niemand sieht und lief los. Draußen vor der Schule konnte ich noch einige Schüler in das Schulhaus reingehen sehen. Was für ein Glück ich war also nicht zu spät dran. Die Eingangshalle sah langweilig aus, alles ist so weiß und ohne Farbe. Ich suchte das Sekritäriat, das ich ziemlich schnell gefunden hatte. Ich ließ mir eine Beschreibung zu dem Klassenzimmer geben das ich hatte und den Stundenplan.
Gut das ich heute nur sechs Stunden hatte. Super, erst Stunde Mathe. Ich hasse Mathe …
Ich klopfte einmal an die Tür, wartete kurz und schon kam mein neuer Lehrer um die Tür zu öffnen. Er begrüßte mich und fragte ob ich die neue aus England sei. Er stellte mich der Klasse nur kurz vor, sagte meinen Namen. Mehr bei auch nicht. Darüber war ich aber froh.
Er zeigte mir einen Platz wo ich mich setzen sollte. Und wie es der Zufall wollte, durfte ich mich neben Crave setzten. Er sah heute echt übel aus.
„So sieht man ich wieder“, meinte er.
„Hmmhmm“
„Und hast du dich hier schon eingelebt?“
„Ich bin jetzt seit zwei Tagen hier. Was denkst du wohl?“
„Ah, also nein.“
„Wow, wir haben hier ein Genie.“
Da musste er leicht Grinsen, normale Menschen hätten es sicher nicht bemerkt. Aber ich tat es. Mir fiel auf das mich alle so komisch anstarren. Das war mir echt unangenehm.
„Hast du das versanden, Raven?“, sicher hat er gemerkt das ich nicht aufpasse.
„Hmhm ja alles verstanden.“
So fuhr er wieder mit dem Unterricht fort. Crave‘s Pulloverärmel rutschte etwas hoch und ich konnte auf deinem Unterarm lauter Narben sehen. Als er es bemerkte zog er den Pullover sofort wieder runter.
„Spinnst du? Was soll das?“
„Was meinst du?“
„Du weißt ganz genau was ich meine.“
„Das geht dich gar nichts an“, schrie er mich an und rannte aus dem Klassenzimmer.
Natürlich schauten mich wieder alle an. Ich dachte kurz nach und rannte ihm hinterher.
War mir egal was der Lehrer sagen würde. Durch meinem neu besser augeprägten Riech- und Hörsinn war es für mich leicht ihn zu finden.
„Verschwinde!“
Doch ich blieb stehen.
„Du kannst nicht einfach so vor deinen Problemen wegrennen, zuminderst nicht so.“
„Das ist doch meine Sache.“
Er saß auf dem Boden in der Toilette. Ich setzte mich zu ihm.
„Alle haben Probleme. Was meinst du wie ich mich fühle? Ich komme hier her. Ich kenne niemandem. Und dann kommen noch ganz andere Probleme dazu, trotzdem mache ich so etwas nicht.“ Hmmm… obwohl ich eigentlich könnte ohne das es jemand überhaupt sieht oder bemerkt, es verheilt ja alles wieder ganz schnell.
Plötzlich sah ich das Tränen über sein Gesicht kullerten. So nahm ich ihn einfach in den Arm.
Und er ließ es zu. Am liebsten würde ich jetzt meine Zähne in seinen Hals rammen und genüsslich sein Blut trinken. Darum löste ich mich wieder aus der Umarmung.
„Was ist los?“
„Ähm… äh gar nichts, alles prima“, ich wollte ihn nicht kränken, aber sicher würde es ihm nicht gefallen wenn ich ihn umbringen würde.
„Du musst damit wirklich aufhören“, sagte ich ihm, „wir können ja wenn du möchtest zusammen zu einem Spezialisten gehen.“
„Ich möchte aber nicht zu deinem sogenannten Spezialisten.“
„Du willst es ganz alleine schaffen?“
„Du kannst mir doch helfen.“
„Dann sag doch endlich was los ist.“
„Aber nicht hier, schleichen wir uns raus.“
Mir gefiel diese Idee, vor allem da ich nun endlich wissen darf was der Junge hatte.
Und auch weil ich Schule schwänzen konnte.

Wir hatten uns erfolgreich aus der Schule geschmuggelt. Da ich mich hier nicht auskannte, überließ ich ihm wo wir hin gehen.  Ich habe ihm vorgeschlagen in einen Wald zu gehen. Doch tatsächlich führte er uns zu einer Waldlichtung.
„Ich habe gesehen als ich noch sehr klein war  mein Dad immer und immer wieder meine Mom geschlagen hat. Sie ist daran dann sogar gestorben. Er hat es so hingedreht das er es nicht war. Ich hab es gesehen als er sie tot geschlagen hat. Und manchmal hat er mich früher als ich noch kleiner war auch geschlagen.“
„Ich kenne meinen Dad nicht einmal.“
„Wieso? Was ist passiert?“
„Er war sehr depressiv und hat sich als ich noch nicht mal auf der Welt war umgebracht und meine Mom ist gestern gestorben deswegen bin ich jetzt bei meiner Oma.“
„Das wusste ich nicht … Es tut mir leid.“
Da brachte ich ein kleines Lächeln hervor.
„Wieso entschuldigst du dich für etwas wo du gar nichts dafür kannst?“
„Hmm… Weiß nicht kam mir irgendwie gerade passend.“
Wir blieben bei der Waldlichtung noch ewig und redeten von Gott und die Welt. Es ist einfach wunderschön wenn man mit jemandem über fast alles reden kann. Natürlich habe ich ihm nicht von diesem Vampirding erzählt. Das ich erst vor kurzem von einer irren Vampiren deren Namen ich nicht mal kenne verwandelt worden bin oder ich Blut trinken muss ich´, ich ewig lebe, alle Verletzungen schnell wieder verheilen, meine Augen eigentlich gar nicht schwarz sondern grün sind, ich blutige Tränen habe und so weiter. Langsam wurde es dunkel und wir beschließen nach Hause zu gehen. Er hatte so ziemlich den gleichen Weg wie ich er wohnte nicht weit weg von unserem Häusschen darum begleitete er mich bis zur Tür. Er war eh froh wenn er nicht zu seinem Dad musste.



Wir standen vor Ravens Haustüre und wir hatten keine Ahnung was wir sagen sollten. Vorhin auf der Waldlichtung haben wir über alles Mögliche geredet. Allmählich wurde die Stille zwischen uns peinlich aber dennoch spannend.
Ich machte eine Handbewegung  um anzudeuten das ich gehen sollte.
„Ähmm… Ich sollte doch allmählich nach Hause gehen.“
„Ja, gute Idee, bitte verspreche mir das du dich nicht mehr verletzt oder betrinkst.“
„Versprochen.“ Somit ging ich wieder zurück -ich wollte- als Raven mich umarmt.
Es tat so gut. Ich habe so lange keinen richtigen Freund mehr gehabt.


Als ich ins Haus kam gab es erst mal Ärger.
„Wo warst du so lange, Raven?“
„Ähmm… In der Schule.“
„Die Schule hatte um 13 Uhr aus.“
„Ja ich weiß, aber ich hab mit einem neuen Freund das Dorf etwas erkundigt. Du hast doch gesagt ich sollte mich hier mal besser umsehen um mich besser einzugewöhnen. Freust du dich denn nicht für mich das ich einen neuen Freund gefunden habe?“
„Oh… doch natürlich. Das ist wunderbar, Schätzchen. Das freut mich für dich.“
„Hast du Hunger? Ich habe uns extra etwas gekocht.“
Jetzt wo sie es sage, ich habe wirklich Hunger. Nur nicht auf das was sie gekocht hat. Ich frage mich wie ich sie nur so lange hinhalten kann da ich nichts essen.
„Äh nein danke. Das ist lieb von dir. Aber ich habe nach der Schule unterwegs was gegessen. Eignendlich brauchst du für mich nie mitkochen. Ich esse immer unterwegs. Das bin ich schon so gewohnt.“
„Achso na gut, aber falls du doch noch etwas möchtest kannst du dir einfach etwas nehmen.“
„Ok, danke.“ das tat mir leid. Jetzt hat sie umsonst für zwei gekocht.
Ich rannte schnell die Treppe hoch. Ich ziehe mich schnell um -für die Jagd.
Ich musste unbedingt noch etwas trinken. Ich schloss meine Zimmertür ab und sprang aus dem Fenster. Irgendwie macht es mir gar nicht mehr so viel aus ein Vampir zu sein. Ich rannte in den Wald der ganz in der Nähe unserem Haus lag. Ziemlich schnell spürte ich ein Kaninchen auf, aber das war zu wenig bemerkte ich als ich mit ihm fertig war. Also jagte ich noch nach einem Reh. Endlich bin ich wieder satt. Mir wurde ganz anders als ich hinter einem Gebüsch ein Geräusch hörte. Ich lauschte.
Dann entschied ich mich dazu nachzuschauen. Leider war meine Gedankenleserei noch nicht so ausgeprägt das ich es wann ich wollte benutzen konnte. Hoffentlich wird sich das noch ändern. Aber gut ich hab ja jetzt sehr viel Zeit zur Verfügung.
Als ich näher kam konnte ich riechen das definitiv hinter dem Busch ein Mensch lauerte. Scheiße! Was ist wenn dieser jemand das alles mitbekommen hatte? Ich konnte spüren wie die Person zitterte. Als ich es endlich wagte nachzuschauen konnte ich meine Augen nicht trauen. Es war Crave!
„Hast du gesehen wie …“
Doch er konnte nicht sprechen
Und sich aber auch nicht bewegen.
Er hatte richtig Angst vor mir.
„Ich tue dir nichts, du musst vor mir keine Angst haben.“
Ich dachte es wäre das Beste wenn ich gehen würde.


Ich saß immer noch im Gebüsch obwohl sie weg war. Ich hatte sie nur zufällig gesehen als sie in den Wald gerannt war. Ich wollte nur wissen ob mit ihr alles in Ordnung war. Doch so etwas habe ich nicht erwartet. Ich meine es gibt doch keine Vampire. Oder doch? Sie sah zuminderst sehr danach aus. Die schwarzen Augen die sich in glühende rote Augen verwandelt haben, die weit hervorstehenden Eckzähne. Alles deutete darauf hin. Hab ich etwa den heutigen Tag mit einem Vampir verbracht?
Sie war doch so nett, und ich mag sie wirklich aber was ich da gesehen habe, wusste ich nicht ob ich es vergessen konnte.


Ich rannte einfach nur durch den Wald. Irgendwo hin. Ich wollte nicht das mich jemand den ich so gerne habe mich so sieht. Wieso musste er mir auch nachlaufen? Er hätte schon lange schlafen sollen. Menschen brauchen so viel mehr Schlaf als Vampire. Uns reichen locker 2 Stunden. Ich musste morgen unbedingt mit ihm reden.
Hoffentlich geht er mir nicht aus dem Weg. Ich hab ihn echt gerne.

Endlich wieder zu Hause und ich hoffte sehr das meine Oma nichts bemerkt hatte das ich weg war machte ich mir immer noch darüber Gedanken. Hmm… mittlerweile war es schon 3 Uhr morgens. Ich sollte doch ein paar Stunden schlafen. Aber das konnte ich jetzt ganz und gar nicht. Ich holte mir meinen MP3-Player, legte mich aufs Bett und stöpselte mir die Kopfhörer rein. Dann drehte ich die Musik auf volle Lautstärke.
Doch irgendwann war dann sogar ich müde und schlief tief und fest mit meinen Problemen ein.


Ich rannte so schnell ich konnte durch einen dunklen Wald. Ich hatte keine Ahnung wo ich war. Als ich plötzlich Raven sehe die mir hinterher rannte. Ich bekam Panik und versuchte schneller und schneller zu rennen aber es hat geklappt. Sie holte mich ein und stürzte sich auf mich dann wurde um mich rum alles dunkel. Ich wachte schweißgebadet in mein Bett auf. Es war nur ein Traum. Aber ein sehr schrecklicher Traum. Ich versuchte mich wieder etwas zu beruhigen. Was sollte ich ihr sagen wenn wir „reden“ ? Über so etwas hatte ich noch nie mit jemandem reden müssen. Es war echt unheimlich. Dann fasste ich mir mut. Ich dachte mir immer wieder „ich schaffe das, ich schaffe das, ich kann das.“ Ich blickte schnell zu meinem Wecker und sah das es echt schon ziemlich spät war. Ich musste mich etwas beeilen. Zog mich schnell an und aß schnell etwas. Putzte noch rasch meine Zähne, bürstete meine Haare und schon war ich fertig. Ich packte meine Sachen für die Schule zusammen und ging los. Hoffentlich kommt mir Raven nicht entgegen. Tief ein und aus atmen, Crave. Alles wird gut, oder?

Ich habe Raven auf dem Schulweg nicht gesehen, darüber war ich echt erleichtert. Doch nun musste ich unbedingt mit ihr sprechen. Ich will endlich wissen was hier los ist. Das bring mich sonst noch um den Verstand. Ich kam in die Klasse und sah sie neben meinem Platz auf ihrem Stuhl sitzen. Sie sah für ihr Aussehen heute echt nicht gut aus. Obwohl sie immer gut aussieht. Nur heute etwas weniger. Anscheinend hat sie sich auch die ganze Nacht lang Gedanken gemacht. Entweder wie sie mich los werden kann, damit ich ihr Geheimnis nicht erzählen konnte oder ihr liegt etwas an mir und sie fühlte sich wegen der ganzen Sache echt mies. Ich hoffe natürlich auf die zweite Möglichkeit dennoch kann man die erste auch nicht ausschließen. Ich meine sie ist ein blutrünstiger Vampir, zuminderst hatte sie sich an dieser Nacht so verhalten. Ich atmete einmal tief durch und ging zu meinem Platz.
Sofort fragte sie mich: „Können wir später reden?“
„Klar, wäre sicher nicht schlecht…“
„Gut, nach der Schule?“
„Okay.“
Ja, das war es mit unserem Gespräch auch schon wieder, ich hätte mich vielleicht vergewissern sollen das sie mich nicht ausschalten möchte, nur um sicher zu gehen und Option eins auszuschießen.

Der restliche Unterricht zog unbemerkt an mir vorbei, ich musste ständig an unser bevorstehendes Gespräch denken. Was wird sie wohl zu sagen haben?

Ich wartete vor dem Schulgebäude auf sie. Die Wartezeit kam mir wie eine Ewigkeit vor. Aber Raven kam.
„So, da bin ich. Wo gehen wir hin zum Reden?“
„Äh…Ja. Weiß nicht wo möchtest du denn hin?“
„ Meine Großmutter ist für ein paar Tagen zu einer alten Freundin gefahren, sie liegt im sterben und sie waren sich sehr nahe. Darum können wir wenn du möchtest zu mir nach Hause gehen.“
Also willigte ich ein. Im nachhinein fragte ich mich ob das wirklich schlau war. Immerhin könnte sie mich dort ohne lästige Zuschauer umbringen.
„Du denkst wirklich ich würde dir etwas antun? Wow …“
„Na,ja ich meine immerhin kenne ich dein Geheimnis und ich könnte es weiter erzählen.“
„Natürlich, als würde dir jemand glauben wenn du erzählen würdest das du einen Vampir kennst. Ich denke eher sie würden die in so einer hübschen Zwangsjacke stecken, meinst du nicht auch?“
„Hmm… Gar nicht so unlogisch. Aber ich meine wieso musst du Menschen töten?“
„Ich töte keine Menschen, wie kannst du nur so etwas von mir denken. Sehe ich wie ein Psychovampir aus der jeden anstarrt als würde ich ihn essen wollen?“
Ich konnte gar nicht sagen wie erleichtert ich über ihre Antwort war.
„Nein, diesen Blick habe ich bis jetzt bei dir noch nicht entdecken können, wie wurdest du den Verwandelt?“
„Ich ging in einem meiner Lieblingswälder in England spazieren. Ich hörte etwas in den Büschen dachte aber es wäre ein Tier. Schon griff mich etwas an und mir wurde schwarz vor Augen. Irgendwann öffnete ich sie jedoch wieder und ich fühlte mich mies aber andererseits wunderbar. Einfach ein eigenartiges Gefühl, man kann es nicht beschreiben. Ich konnte plötzlich alle Gedanken der Tiere im Wald hören. Mein riech- hör- und Sehvermögen war stark verbessert. Als es so dunkel wurde das ich dachte es wäre echt spät ging ich endlich nach Hause. Anfangs fand ich es noch gut das meine Mom nicht hier war. Denn ich sah schrecklich aus. Und sicher wäre ihr das Blut an meinem Körper, meine Reißzähne und meine schwarzen Augen -die mal grün waren aufgefallen. In dieser Nacht konnte ich kaum schlafen. Und in genau dieser Nach ist meine Mom gestorben. Dann wurde mir sofort ein Flug hierher gebucht. Und im Flugzeug sah ich dann die Vampirin die mich verwandelt hatte. Sie ist mir bis hier her gefolgt. Sie ist echt ein Fall für den Psychologen. Ich frage mich nur was sie ausgerechnet von mir will, wieso sie mich verwandelt hat und nicht jemand anderen.“
Ich war echt sprachlos. Also blieb ich stumm.
Nach einiger Zeit sprach ich wieder: „Sind denn alle Geschichten war über Vampire? Und gibt es auch andere Fantasiewesen wie Elfen, Engel oder so etwas?“
„Ich weiß darüber selbst kaum etwas, nur das mit dem Bluttrinken und das Sonne nicht viel bei uns ausrichtet, es macht uns nur etwas schlapper als sonst und das wir nicht sterben können, außer ja außer was? Und unsere Verletzungen verheilen bald wieder.  Ich sollte unbedingt mal einen anderen älteren Vampir treffen um mehr zu erfahren. Aber ich habe keine Ahnung wo. Das ist ein echtes Problem.“
„Ja, da sollte man sich echt mal informieren.“
Mehr wusste ich einfach im Moment nicht was ich sagen sollte. Ich war einfach zu fasziniert davon.
„Klar, ich gebe einfach bei Google suche Vampir oder wo gibt es Vampire ein.“
„Frag doch diese Vampirin die dich verwandelt hat.“
„Ja, da gibt es nur ein Problem. Ich weiß nicht ob sie wieder kommt. Ich habe ihr gesagt sie soll verschwinden. Wäre wohl schlauer gewesen zuvor mich von ihr etwas mehr informieren zu lassen. Leider ist diese Erkenntnis etwas zu spät gekommen, ich hoffe einerseits das sie kommt aber ganz bald wieder verschwindet. Ich mag sie nicht…“
„Viel Glück dabei.“


Ich schloss die Haustüre von unserem Haus für Crave und mich auf. Dann sah ich sie da sitzen.
„Ah, wie ich sehe hast du Besuch mitgebracht, wie heißt dein Begleiter?“
„Wie kommst du hier rein?“, fragte ich verwirrt.
„Ich bin ein Vampir, du Dummerchen.“
„Da wäre ich ja nie drauf gekommen.“
„Also wie heißt er?“
„Wieso möchtest du das wissen?“
„Ach komm schon, ich bin deine Erschafferin. Ich möchte doch wissen was du so für Freunde hat.“
Wie auch immer … „Er heißt Crave.“
„Hübsches Kerlchen bist du.“
„Da fällt mir auf, ich weiß deinen Namen auch gar nicht.“
„Hab ich mich noch gar nicht vorgestellt? Ugh… Wie unhöflich von mir ich bin Rose, Anführerin des größten Vampirzirkels.“
„Du bist doch schon seit 600 Jahren ein Vampir, richtig? Könntest du mich unterrichten was zum Beispiel das Gedankenlesen angeht? Wie ich es kontrollieren kann?“
„Sicher, was meinst du wieso ich hierher gekommen bin? Um ein Tässchen Blut mit dir zu trinken?“
Ich ließ mich auf das Sofa fallen.  Crave machte es sich neben mir gemütlich.
„Wann möchtest du mit dem Training beginnen?“
„Hamm … wie wäre es mit morgen?“
„Gut ich hole dich ab.“
So schnell sie hier war, so schnell war sich auch wieder durch das Fenster verschwunden.
„Ja, sie ist echt etwas eigenartig“, gab Crave zu.
„Etwas?“
„Ok, ein großes etwas.“
 
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© Ramona Nitzl -2010-
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