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Neu - Kapitel 1

Um nach Hause zu gelangen ging ich durch den Wald. Den Wald vor dem so viele Angst haben, sie sagen dort wohne eine gefährlich Kreatur. Doch auf diese Gerüchte achte ich nicht sonderlich. Ich fand den Wald gut um zu entspannen oder um meinen Mitmenschen zu entfliehen. Irgendwann war ich so vertieft in meinen Träumereien, das ich vom Weg abkam. Ich suchte vergeblich danach, ich hatte mich eindeutig verlaufen. Plötzlich hörte ich hinter mir in einem Gebüsch etwas rascheln - sicher nur irgendein Tier. Als ich jedoch bemerkte das dieses Ding hinter mir war, war es schon zu spät. Ich konnte noch wilde, zerzauste, lange, braune Haare erkennen als mich ein tiefer Schmerz im ganzen Körper erfasste. Angefangen von meinem Hals bis hinunter zu den Zehen und wieder hoch zu meinem Kopf. Als ich aufwachte war es dunkel und ich war allein. Ich fühlte mich merkwürdig. Mit einem Mal war mir als könnte ich viel besser sehen, riechen und hören. Ich fühlte mich stärker. Und so viele Gedanken von den Waldtieren kreisten in meinem Kopf rum. Ich machte die Augen wieder zu. Nach einer Weile öffnete ich sie wieder. Doch es hatte sich an meinem Zustand nichts geändert.

Nach mehreren Stunden, als es noch dunkler wurde fand ich endlich mein zu Hause vor. Ich war froh meine Mom nicht vor zu finden. Sie hatte eine Verabredung mit ihrer alten Freundin. Und mein Dad, der ist tot er brachte sich um bevor ich geboren wurde. Er war sehr depressiv und hatte sich dazu entschieden lebe wohl zu sagen und hat sich erhängt. Ich huschte schnell in mein Zimmer hoch und als ich mich im Spiegel sah war ich erschrocken. Meine Kleidung war total zerrissen, meine braunen Haare zerzaust und was aber noch mehr auffiel war, das meine Haut blass war, meine Augen nicht mehr grün sondern schwarz waren und als ich meinen Mund öffnete sah ich zwei - nicht sehr auffällige aber dennoch sichtbare - spitze Eckzähne. Was war mit mir passiert? Was hat mich da angegriffen? Als ich duschen ging setzte ich mir in den Kopf nochmal in den Wald zurück zu gehen. Vielleicht konnte ich dieses Ding das mich angegriffen hat ja noch aufspüren? Oder irgendwie rausfinden was mit mir passiert war. Auch wenn es eine blöde Idee war, nachts in diesen Wald zu gehen, der mir trotz allem nicht bedrohlich vorkam, etwas anderes fiel mir nicht ein. Ich konnte überhaupt nicht einschlafen, also las ich noch ein Buch. Als es halb drei war, war meine Mom immer noch nicht zurück gekommen. Allmählich machte ich mir echt Sorgen. Doch irgendwann schlief ich vor lauter Müdigkeit ein. Wachte aber ständig wieder auf. Bis ich beschloss nicht mehr zu schlafen. Und dann fiel mir auf das meine Mom immer noch nicht da war. Ich rief tausende Male auf ihrem Handy an, doch da ging nur diese dumme Mailbox ran. Ich machte mir Frühstück, bemerkte aber, das ich keinen Bissen runter bekomme. Es klingelte an der Tür. Als ich sie öffnete stand ein Polizist vor unserem Haus. Ich war total verwirrt. "Sind sie Raven Goodchild?" "J...ja wieso?" "Am besten setzten sie sich, mir fällt es schwer ihnen diese Nachricht überbringen zu müssen" Und da wusste ich schon was er mir sagen wollte. Ich konnte es einfach nicht fassen, meine Mom ist tot! "aber ihre Mutter Stephenie Goodchild missunglückte bei einem Autounfall." Und als er es tatsächlich bestätigte konnte ich meine Tränen nicht mehr zurück halten. Sie rannten nur so über mein Gesicht. Ich konnte es nicht wahr haben, jemanden zu verlieren, den ich für so selbstverständlich hielt, aber so sehr liebte. "Mein Beileid,
wir habe schon für eine Unterkunft für sie umgesehen, und ihre Großmutter hat sich bereit erklärt sie aufzunehmen, am besten fangen sie gleich an zu packen das lenkt sie außerdem ab." Ich konnte fühlen das es ihm egal war, das ich gerade erfahren habe das meine Mom tot ist. "Aber meine Großmutter wohnt in irgendeinem kleinen Dorf in Deutschland" schluchzte ich. " Ja, sie sollten sich beeilen mit dem Packen, ihr Flug geht heute noch." Endlich konnte ich mich von ihm verabschieden. Ich schaltete meinen CD-Player auf volle Lautstärke und schmiss Bücher, CD's und anderes an meine Wände. Tränen flossen nur so aus mir. Schließlich begann ich meine Koffer mit dem nötigsten zu packen. Klamotten, MP3 - Player, meine am Boden liegenden CD's und Bücher. Als ich fertig war ging ich noch schnell ins Bad um mir mein Gesicht zu waschen. Als ich in den Spiegel sah, sah ich keine normalen vertrockneten Tränen, ich sah blutige vertrocknete Tränen! Ich bekam allmählich echt Panik! Schnell wusch ich mir die blutigen Tränen ab. Ich hatte nicht mal noch die Zeit in den Wald zu gehen. Denn da stand schon der Fahrer der mich zum Flughafen bringen sollte. Als ich endlich meinen Flug gefunden hatte, verstaute meine beiden Koffer, setzte mich auf meinen Platz und schloss die Augen. Schon wieder kreisten Gedanken und Gefühle die nicht mir gehörten in meinem Kopf rum. Ich hatte gemischte Gefühle, ich meine ich kenne meine Oma doch fast nicht. Deswegen konnte ich sowieso nicht verstehen wieso sie mich aufnehmen will. Wieso konnte nicht einfach meine Tante die ganz in der Nähe von uns wohnte mich aufnehmen? Später kurz bevor das Flugzeug startete setzte sich eine junge Frau mit langen, braunen Haaren neben mich. Irgendwoher kannte ich sie. Aber ich wusste nicht woher. Sie sah mir tief in die Augen und sagte: "Ich habe dich verwandelt" , und lachte dabei. Mir fiel auf, dass sie genau wie ich jetzt sehr blasse Haut und diese spitzen Eckzähne - aber ihre waren ausgeprägter und sahen gefährlicher aus, und somit konnte ich sie mit meinen verbesserten Blick nicht übersehen. Was meinte sie denn damit? Sie stieß einen künstlichen Seufzer auf. "Na im Wald, ich hab dich verwandelt." Und wieder lachte sie ihr grauenhaftes Lachen. "Was reden sie da?! Woher wissen sie von dem Vorfall im Wald, ich habe es niemandem erzählt! Was meinen sie damit?" "Findest du es nicht etwas oberflächlich einen Bekannten mit sie anzureden?" "Was reden sie da?! ICH KENNE SIE NICHT!" , reagierte ich aggressiv. Danach flüsterte sie mir ins Ohr: "In einen Vampir" Ok. diese seltsame Tussi hat also den Verstand verloren. "Ach nein du Dummerchen, das meine ich ernst! Kennst du den nicht schon Veränderungen an dir?" "Welche Veränderungen?" , fragte ich sie entnervt zurück. "Verbesserung deines riech- seh- und Hörvermögens, Tränen aus Blut, besondere Fähigkeiten wie ich zum Beispiel Gedanken lesen, das du schneller und stärker bist, blasse Haut und scharfe Eckzähne." entgegnete sie mir. Ich musste abermals aufhusten. "Das soll wohl ein schlechter Scherz sein?" Sie öffnete ihren Koffer und holte so das es niemand außer ich sehen konnte einen Beutel mit Spenderblut raus. Und dabei lief mir das Wasser im Mund zusammen. Ich wollte es ihr schon aus der Hand reißen als ich bemerkte was ich da gerade tat. "Ja, ich denke das ist eindeutig", meinte sie. "Aber wieso hast du das mit mir getan?!". "Ich wollte einen Gefährten und mir war langweilig." "DIR WAR LANGWEILIG?" "Oh komm schon wäre dir nicht langweilig, wenn du 600 Jahre lang schon auf der Welt bist?" "Wahrscheinlich schon, aber deswegen würde ich niemanden verwandeln."  Ich ließ mich in den Stuhl zurück fallen. Das konnte doch alles einfach nich war ein. Ich mein vor ein paar Tagen war ich ein normales Mädchen. Und ich hab zwar Vampirromane gelesen, aber nie an echte Vampire geglaubt. Und jetzt, jetzt hab ich gerade erfahren das ich nun eine Vampirin sein sollte! "Kann ich den in der Sonne trotzdem sein, also ich meine ohne zu verbrennen oder so?" "Sicher, Sonne macht fast gar nichts aus, man fühlt sich nur ewas schlapper, als sonst."


Endlich sind wir angekommen. Ich suchte mein Gepäck raus und hoffte das mich diese irre Vampiren nicht fand. Ich war mir immer noch nicht sicher ob ich ihr glauben sollte. Aber das musste ich wohl. Ich hielt ein Taxi an das mich zu meiner Großmutter bringen sollte. Die Fahrt dauerte minderstens vierzig Minuten. Sie begrüßte mich sehr herzlich mit einer Umarmung. Da erfasste mich ein unglaublicher Durst, sodass ich mich so schnell wie möglich von ihr lösen musste ohne unfreundlich zu wirken. Ich schaute mich etwas um und ich sah ein kleines Häusschen das in der Nähe eines Waldes liegt. Fast wie bei einer Kräuterhexe könnte man meinen. Aber dennoch sieht es sehr gemütlich aus, ich mag es wenn viel Natur um einen rum ist. So ist die Luft frisch, es fahren kaum Autos vorbei, es nervten dich nicht irgendwelche Nachbarn und das wichtigste ich kann bei einem Spaziergang in dem Wald entspannen. Ich hoffe nur das dort keine Vampire, wilden Tiere oder sonst etwas lauern. Sie zeigte mir mein Zimmer und ließ mich alleine - um mich zu "gewöhnen". Ich dachte das wäre eine gute Gelegenheit meine Sachen auszuräumen und neu in den Schränken und Schubladen zu räumen. Als erstes holte ich meine Bücher und CD's raus und stellte sie auf das Regal über meinem neuen Schreibtisch. Ich ordnete sich in der Reihenfolge welche ich ab liebsten habe. Erst mein Lieblingsbuch oder CD dann mein zweitliebstes und so weiter. Als ich damit fertig war packte ich meine ganzen Klamotten in den Kleiderschrank. Danach kam noch der Krimskrams so wie zum Beispiel mein MP3-Player oder Stifte. Als ich alles erledigt hatte ging ich die Treppe runter in die Küche wo meine Oma gerade kochte. "Kann ich dir helfen?" "Oh nein, du bist doch gerade erst angekommen. Schau dich doch etwas im Dorf um. Die Schule oder Geschäfte."
Ich ließ mir eine Wegbeschreibung geben wie ich ins Dorf kam. Als erstes ging ich zu der Schule in die ich bald gehen werde. Ich war mir nicht sicher ob ich reingehen sollte. Darum beschloss ich weiter zu gehen, die Schule werde ich noch oft genug zu Gesicht bekommen. Als ich eine Zeit lang ging fand ich einen Spielplatz. Da dachte ich mir "Hmm... sicher ein ungestörtes Plätzchen für mich." Also ging ich dort hin. Als erstes fielen mir die besoffenen Typen auf die dort rumlungern. Also das hätte ich jetzt echt nicht erwartet. Und außerdem sind die sicher nicht älter als ich. Toll, wie man so seine potenziellen Schulkameraden kennen lernt ... Wie ich auf die Bank zu ging, schauten sie mich alle komisch an. Bis auf einer. Er sah mich außerdem viel länger als die anderen an. Und er kam mir falsch in dieser Welt vor. Ich setzte mich auf die Bank holte aus meine Tasche Stift und Block hervor und begann zu Zeichnen. Ich merkte gar nicht als die besoffenen Clique weg war. Plötzlich merkte ich das sich jemand neben mich auf die Bank setzt. Schaute aber dennoch nicht hoch. Als dann jemand sprach: "Hey, ich bin Crave." und es strömte sein Alkoholmundgeruch voll in mein Gesicht. Ich begann zu husten. Danach schaute ich auf. Es war wieder dieser Junge der mich vorhin so angestarrt hatte. Er war trotz Besoffenheit wunderschön und echt sexy. Er hatte braune Haare, ein unverschämtes aber gut aussehendes Lachen, war leicht muskulös dennoch für sein Alter reichlich an Muskeln bestückt.
"Ähmm... hey, ich bin Raven."
"Schöner Name."
"Wieso gibst du dich mit solchen Idioten ab? Und trinkst?"
Kurze Pause.
"Probleme."
"Was sind bei dir Probleme?"
"Geht dich nichts an."
Mit dieser Antwort hätte ich jetzt nicht gerechnet. Somit schaute ich wieder auf meinem Block und zeichnete weiter.
"Was malst du da?"
"Einfach irgendwas, alles was mir in den letzten paar Tagen passiert ist."
"Dann ist ja wohl nicht so schönes passiert."
"Da hast du wohl recht, ich sollte jetzt besser gehen..."
Mit diesen letzten Worten ließ ich ihn alleine auf der Bank sitzen.



Ich kann nicht glauben, sie ließ mich einfach auf der Bank alleine sitzen lässt!
Okey...Vielleicht war ich nicht gerade Mister Freundlich in Person aber trotzdem ...
Sie war wunderschön, ihre tiefschwarzen Augen, solche hatte ich noch nie gesehen, sie fesselten mich richtig.
So ein Mädchen hab ich noch nie gesehen und kennengelernt. Ich hoffe das ich sie wieder sehen werde.
Sicher ist sie hier neu, denn ich habe Raven hier noch nie gesehen. Ich ging langsam nach Hause, ich hatte darauf echt keine Lust.
Aber ich musste... Obwohl ich mir nicht ganz sicher bin ob es meinen Dad großartig stören würde, wenn ich nicht mehr auftauchen würde.
Ich habe mir schon mal überlegt einfach abzuhauen, aber ich wusste nicht wohin ich gehen sollte. Die, die ich Freunde nenne, sind nicht wirklich Freunde.
Darum kann ich die ja sowieso vergessen. Ich kramte meinen Schlüssel hervor und schloss die Haustüre auf. Mein Dad saß natürlich in seinem Sessel mit einem Kasten Bier und einer Zigarettenschachtel am Fernseher.
"Wo hast du dich schon wieder rumgetrieben?"
"Das geht dich einen Scheiß an!"
Und rannte auf mein Zimmer, schnell schloss ich zu.
Ich holte eine Rasierklinge hervor und ging mit ihr über meinen rechten Unterarm, dort wo schon so viele Narben sitzen.
Dann erfasste mich ein dumpfer Schmerz. Doch ich konnte für ein paar Sekunden wieder etwas fühlen.

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© Ramona Nitzl -2010-
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